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„Die Gemeinsamkeit zwischen analytischer Chemie und Musik? – Musik ist nichts anderes als Spektroskopie!“


Es muss schon etwas ganz Besonderes zu sehen geben, wenn ein Nobelpreisträger nach Flawil reist. Auf die Frage, was den ETH Professor und Nobelpreisträger Richard R. Ernst in die beschauliche Ostschweiz zur BUCHI Labortechnik AG gelockt hat, kommt die Antwort des Wissenschaftlers wie aus der Kanone geschossen: Um „die wundervollen Geräte“ der Firma BUCHI einmal nicht nur im Labor zu bewundern, sondern an dem Ort, an dem sie hergestellt und entwickelt werden. Diese Gelegenheit nutze der Innovations & Marketing Direktor Christian Zwicky, um Professor Richard R. Ernst über sein spannendes Leben als Wissenschaftler und Forscher zu befragen. „Ich freue mich sehr hier bei Ihnen zu sein und auf das Gespräch mit Ihnen!“ sagt der ETH Professor unvermittelt und das Gespräch beginnt.

Herr Richard R. Ernst, wie wohl fühlen Sie sich in einem Labor?

Das Labor ist die richtige Atmosphäre für einen Chemiker, denn das Experiment ist für seine Arbeit zentral. Das Labor ist für meine Arbeit als Chemiker daher unabdingbar. Als Professor und als Gruppenleiter bin ich leider immer mehr von der Arbeit im Labor weggekommen und ins Büro gerutscht. Dabei war es mir aber nie so richtig wohl. Für einen Chemiker ist es sehr wichtig, mit den eigenen Händen Experimente durchzuführen und in gewisse Vorgänge eingreifen zu können. Überhaupt bin ich der Meinung, dass die Hände für einen Menschen wichtiger sind als der Geist, den man immer so hoch achtet.

Haben Sie jemals selbst mit einem Rotationsverdampfer gearbeitet?

Schon sehr früh, ich war wohl etwa vierzehn Jahre alt, habe ich meine erste Destillationskolonne gebaut. Meine Faszination für diesen Vorgang ist bis heute sehr gross. Damals – noch zu
Hause in meinem Elternhaus – arbeitete ich mit Siedesteinchen, um einen Siedeverzug zu verhindern. Die Rotationsverdampfung kam erst viel später dazu, als ich an der ETH mit meiner Arbeit in der physikalischen Chemie begonnen habe. Phasenaggregats- oder Zustandsänderungen sind in der Chemie enorm wichtig. Verdampfung wird deshalb auch in Zukunft von grösster Bedeutung sein!

Wohin bewegt sich aus Ihrer Sich die Arbeit im Labor? Was wird bleiben und was wird anders werden?


Wie ich es erlebt habe, ist die Arbeit im Labor in den letzten 30 bis 50 Jahren viel instrumenteller geworden. Als ich angefangen habe, hatte man sehr einfache Apparaturen. Heute sind die Apparate stark elektronisch geworden und durch Computer komprimiert. Diese Entwicklung wird sich wohl in einem gewissen Sinne fortsetzten. Der Chemiker wird zum „Operateur“ und ist nicht mehr der eigentliche „Akteur“. Dies hat zur Folge, dass sehr viel Inspiration verloren geht. Die Firma BUCHI ist in dieser Beziehung eine lobenswerte Ausnahme. Die Apparaturen, die in der Firma BUCHI entwickelt und verkauft werden, sind relativ einfache Geräte. Sie sind im sprichwörtlichen Sinne aus Glas. Wenn der Chemiker mit ihnen arbeitet, sieht er einerseits was vor sich geht und kann andererseits in die Arbeitsvorgänge eingreifen. Dadurch behält er nicht nur das Gefühl für die Vorgänge, darüber hinaus bleibt auch Spielraum für Inspiration und Innovation.

Können Sie erklären, wieso Sie von der Chemie so fasziniert sind und können Sie den Beginn dieser Faszination vielleicht an ein konkretes Ereignis knüpfen?

Ja, ich kann mich noch genau an ein solches Ereignis erinnern. Ich war schon immer ein sehr neugieriger Kerl und habe meine Umgebung genau erkundet. Zu Hause an der Gottfried-Kellerstrasse in Winterthur wohnten wir in einem alten Backsteinhaus. Dieses Haus war für mich als Knabe wunderbar, denn es war eine richtige Fundgrube. Eines Tages habe ich im Estrich eine Kiste gefunden. In dieser Kiste waren die letzten „Überreste“ meines Onkels, der 1923 gestorben ist. Diese „Überreste“ waren seine Chemikalien. Ohne lange zu überlegen schleppte ich die Kiste in den Keller hinunter und machte mit den darin enthaltenen Materialien Experimente. Dies waren meine ersten chemischen Experimente! Wie Sie sehen, ich habe dabei überlebt und zum Glück ist auch das wunderschöne alte Backsteinhaus nicht explodiert. Der Fund dieser Kiste war für mich ein Schlüsselerlebnis, von da an wollte ich Chemiker werden.

   

Richard R. Ernst ist am 14. August 1933 in Winterthur geboren. Er erhielt 1991 den Nobelpreis für Chemie für seine bahnbrechenden Beiträge zur Entwicklung der hochauflösenden magnetischen Kernresonanz-Spektroskopie (NMR). Richard R. Ernst studierte and der ETH Zürich Chemie und schloss 1962 mit einer Dissertation über Kernresonanz-Spektroskopie sein Doktorat in physikalischer Chemie ab. Von 1962-1968 wirkte er als Forscher bei der Firma Varian Associates in Palo Alto, Kalifornien, wo er die NMR-Fourierspektroskopie, Rauschentkopplung und weitere Methoden entwickelte. 1968 kehrte er an die ETH Zürich zurück. In Zusammenarbeit mit Kurt Wüthrich leistete er wichtige Beiträge zur Entwicklung der NMR-Strukturbestimmungsmethode von Biopolymeren in Lösung. 1998 emeritierte er.
Richard R. Ernst erhielt zahlreiche Ehrungen, darunter den Nobelpreis für Chemie (1991), den Wolf-Preis (1991), den Louisa Gross Horwitz-Preis (1991) und den Marcel-Benoist-Preis (1986). 2009 wurde an der ETH Zürich die „Richard R. Ernst Lecture“ ins Leben gerufen. Das Ziel dieser Lecture besteht darin, die Beziehung zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu stärken und das Bewusstsein für die globale Gestaltung der Zukunft in der Gesellschaft zu schärfen. Dieses Jahr wird am 18. Juni Kofi Annan in Zürich erwartet. Bei diesem Anlass ist BUCHI Labortechnik AG einer der Hauptsponsoren.


Bleiben wir noch etwas bei Ihrer Begeisterung für die Chemie und machen wir gleichzeitig einen Sprung in eine andere Welt: Sie sind von der traditionellen tibetischen Volkskunst fasziniert. Wie gelingt Ihnen der Brückenschlag zwischen den beiden Bereichen Chemie und Kunst?

Es ist wichtig zu sehen, dass es in allen Bereichen des Lebens Bezüge zur analytischen Chemie gibt. Eine von ganz vielen möglichen Anwendungen der analytischen Chemie kann nun auch die Pigmentanalyse von tibetischen Kunstwerken sein. Das chemische Experiment ist vielleicht meine ganz persönliche Weise, mich mit diesen wundervollen tibetischen Schriftrollen zu beschäftigen und sie zu verstehen. Es gibt zwischen den Bereichen Chemie und Kunst also sicher Bezüge. Ich glaube jedoch, dass es ebenso wichtig ist, ihre Unterschiede zu sehen. Denn es ist die Breite der Erlebnisfähigkeit, die für uns Menschen so wichtig ist. Das ist wie mit dem Essen und Geniessen. Jeden Tag eine St. Galler Olmabratwurst zum Mittagessen ist stinklangweilig, auch wenn sie noch so gut schmeckt!

In ihrer Jugend haben Sie Cello gespielt und sogar komponiert. Wie würden Sie den Zusammenhang zwischen Chemie und Musik charakterisieren – wenn es Ihrer Meinung nach denn überhaupt einen solchen Zusammenhang gibt?

Ein berühmter Philosoph hat einmal gesagt, wenn man nur Chemie versteht, versteht man auch diese nicht. Um komplexe Zusammenhänge in einem bestimmten Bereich zu verstehen, braucht man einen weiten Horizont. Die Musik ist ein wunderbares Instrument, um den Menschen zu öffnen. Ich bin der Ansicht, dass die Breite der Interessen sehr wichtig ist, damit man in einem spezifischen Bereich sehr tief in die Grundlagen vorstossen kann. Nur wenn man im Breiten verankert ist, kann man in die Tiefe gehen und umgekehrt.
In gewisser Hinsicht ist Musik jedoch nichts anderes als Spektroskopie. Musik ist akustische Spektroskopie und das, was ich in der analytischen und physikalischen Chemie gemacht habe, war auch Spektroskopie. Das hört sich für sie jetzt vielleicht seltsam an, aber wenn man es genau betrachtet, dann hängen analytische und musikalische Spektroskopie mathematisch zusammen. Sie sehen, es gibt also viele Gemeinsamkeiten zwischen Chemie und Musik. Wie ich jedoch schon betont habe, finde ich eigentlich interessanter, wie sich die beiden Bereiche in ihrer Verschiedenheit ergänzen können.

Was ist für Sie persönlich wichtiger: Kreativität und Phantasie oder Wissen?

Kreativität ist das, was den Menschen ausmacht. Ich würde sogar sagen, ohne Kreativität sind wir Menschen tot. Phantasie ist ohne Zweifel in gewisser Hinsicht wichtiger als Wissen. Ein kreativer Mensch wird jedoch bald auf Wissenslücken stossen, wenn er seiner Phantasie freien Lauf lässt. Stösst man in der konkreten Ausführung seiner Phantasien an gewisse Grenzen, wird man sehr motiviert sein, sich neues Wissen anzueignen, damit man wieder weiter kommt. Es ist daher zentral, dass wir uns dann weiterbilden, wenn wir einen Sinn für unsere praktische Tätigkeit darin sehen.

Herr Professor Richard R. Ernst, was meinen Sie, wie stark sind quantitativ messbare wissenschaftliche Erfolge von der Persönlichkeit des Forschers geprägt?

Ich glaube, die Forschung ist etwas sehr Persönliches. Denn die Inspiration und die Kreativität des einzelnen Forschers sind von zentraler Bedeutung für die Ergebnisse. Hier sehen Sie den Unterschied zwischen einem Forscher auf höchster Ebene und Ihren ebenso hoch stehenden Geräten, die sie in der Firma BUCHI herstellen und entwickeln. Ihre Geräte können so programmiert werden, dass sie mit einzigartiger, unendlich wiederholbarer Präzision arbeiten. Ich glaube nicht, dass man die Menschen so genau programmieren kann und dass daher die einzigartige Persönlichkeit eines Forschers auch immer wieder für Überraschungen in den Ergebnissen sorgt.

Nach Ihrer Promotion arbeiteten Sie im Zusammenhang mit der Entwicklung der industriellen Kernresonanz-Spektroskopie bei der Firma Varian Associates in Kalifornien. Warum sind Sie damals in die USA gegangen?

Nach meinem Abschluss an der ETH war ich völlig demotiviert und deprimiert.
Ich hatte genug von der Hochschule und wollte raus in die industrielle Welt und etwas Praktisches und Sinnvolles im „richtigen“ Leben machen. Das war der Grund für meinen „Ausbruch aus dem Elfenbeinturm“ in die industrielle Welt. In den USA verlebte ich fünf sehr interessante Jahre bis zu meiner Rückkehr an die ETH 1968.
Die Zeit nach meiner Ankunft in der Schweiz war für mich und meine Familie jedoch ein riesiger Schock. Denn ich habe zwei Dinge gemacht, die man meiner Ansicht nach nie machen sollte. Aber man macht halt Fehler im Leben! Erstens bin ich in dasselbe Labor zurückgekehrt, indem ich doktoriert hatte und zweitens bin ich zu allem Unglück auch noch in das alte Backsteinhaus zu meiner Mutter gezogen. Das konnte nicht gut gehen! Nach etwa neun oder zehn Monaten hatte ich einen Nervenzusammenbruch. Ich war völlig am Ende und konnte nicht mehr arbeiten. In ganz kleinen Schritten habe ich mich schliesslich wieder heraufgearbeitet. Das war wirklich ein Wunder. Zusammen mit meiner Familie habe ich es irgendwie geschafft. Nach dieser schwierigen Zeit folgte jedoch eine sehr arbeitsintensive und ergiebige Phase für mich an der ETH, die schlussendlich dann 1991 zum Nobelpreis führte.

Inwiefern könnte man sagen, dass Hochschuldozenten für die Gestaltung der globalen Zukunft verantwortlich sind?

Hochschuldozenten bilden junge Menschen aus. Daraus werden Menschen, die später in Positionen mit grosser Verantwortung arbeiten – zum Beispiel bei der Firma BUCHI. Das oberste Ziel der Hochschulbildung sollte daher die Ausbildung der Studenten und Studentinnen zu verantwortungsbewussten Menschen sein. In diesem Sinne gestalten wir Hochschuldozenten, über unsere Studierenden, unsere Zukunft.

Im Jahr 2005 war der Dalailama bei Ihnen an der ETH zu Gast. In seiner Rede erläuterte er die Gründe, weshalb aus buddhistischer Sicht Furcht und Angst entstehen. Nämlich aus einer falschen Deutung der Realität. Wissen, sagte er, könne zu Freiheit und Glück führen. Wie sehen Sie den Zusammenhang zwischen Wissen, Freiheit und Glück?

(lange Pause)
Ich würde vielleicht das Wort „Wissen“ lieber durch „Erfahrung“ ersetzen. Denn ich glaube, es geht mehr darum, dass man die Zusammenhänge in unserer Welt erkennen kann. Wenn man diese Zusammenhänge erfasst hat, dann stellt sich meiner Ansicht nach eine Art Freiheit ein. Diese Freiheit könnte man vielleicht mit dem Gefühl vergleichen, das man in einem Flugzeug hat, wenn man hoch über der Erde fliegt und aus dieser Adlerperspektive verstehen kann, was unten passiert. Man gewinnt ein Stück Unabhängigkeit und dadurch kommt man dem Glück vielleicht etwas näher. Ich muss jedoch sagen, dass für mich der Begriff der Verantwortung zentraler ist, als der Begriff der Freiheit. Denn ich denke, dass es schlussendlich das verantwortliche Tun gegenüber den Mitmenschen ist, das zu einem glücklichen Leben führt. Ich bin überzeugt, der Dalailama wäre mit dieser Ansicht einverstanden.

Was brachte Sie auf dem Weg zum Nobelpreis weiter: Glück oder Pech?

(Lacht)
Ich glaube es braucht beides, denn das, was mich zum Nobelpreis geführt hat, ist die Spannung zwischen Versagen und Gewinnen. Was jedoch ganz entscheidend ist und zwar egal welches Ziel man erreichen will, ist die Beharrlichkeit, weiter zu machen, auch wenn man Pech gehabt hat. Ich bin halt ein „sturer“ Kerl und gebe mich nicht so schnell geschlagen! Dieser starke Wille, Schwierigkeiten zu überwinden, ist sicher wichtig um einen solchen Preis zu gewinnen.


Können Sie sich noch an den Moment erinnern, als Sie die Mitteilung erhalten haben, dass Sie den Nobelpreis erhalten werden?


Ja natürlich, daran erinnere ich mich als ob es gestern gewesen wäre. Ich war im Flugzeug auf einem Flug von Moskau nach New York. Über den Wolken von Schottland, kam der Kapitän zu mir und fragte: „Are you Mr. Richard R. Ernst?“ Und ich habe ihm geantwortet: „Ja, aber bitte lassen Sie mich doch in Ruhe, ich möchte etwas schlafen“. Da meinte er, es wäre jetzt wohl nicht die richtige Zeit, um zu schlafen, denn ich hätte soeben einen Preis gewonnen – und zwar den Nobelpreis! Sie können sich vorstellen, dass ich von einer Sekunde auf die andere hell wach war! Der Jubel war riesig!
Es waren wirklich wundervolle Momente in diesem Flug von Moskau nach New York. Aber ich muss Ihnen sagen, es waren – bei all der grossen Freude – auch keine leichten Momente. Denn ich hätte den Preis gerne mit zwei anderen Forschern geteilt. Aber da war neben mir niemand anders, ich hatte den Preis tatsächlich alleine gewonnen und das war für mich, in diesen ersten Stunden und Minuten meines Erfolges nicht einfach.

Am 18. Juni 2010 haben Sie erneut eine weltbekannte Persönlichkeit zu Gast. Ihre Stiftung „Richard R. Ernst Lecture“ wird Herr Kofi Annan die Goldmedaille überreichen. Was ist der Hintergrund dieser Überreichung und in welcher Beziehung stehen Sie zu Kofi Annan?

Diese Lecture wurde 2009 zum ersten Mal organisiert. Die Idee war, dass Spitzenwissenschaftler für ganz spezifische Leistungen an der ETH geehrt werden sollten. Ich fand dann aber, dass grösseres Gewicht auf den allgemeinen Bezug zur Gesellschaft gewahrt werden sollte. Nun, Kofi Annan erfüllt als ehemaliger Repräsentant der UNO in der weltweiten Öffentlichkeit eine ausserordentlich wichtige Funktion. Ich glaube, dass wir die heutigen weltweiten Probleme nicht lösen können, ohne dass wir starke internationale Organisationen wie die UNO haben.

Was würden Sie der BUCHI Labortechnik AG, die als Familienbetrieb global tätig ist, als Rat auf den Weg geben?

Ich würde sagen, machen Sie so weiter wie sie bisher gearbeitet haben! Denn Sie sind ein leuchtendes Beispiel für eine produzierende Industrie. Sie machen tagtäglich etwas ganz Stabiles und Seriöses. Sie sollten also zu Ihrem Betrieb so Sorge tragen, wie Sie in der Glasbläserei zum zerbrechlichen Glas Sorge tragen! Denn wenn wir mehr solche Firmen in der Schweiz hätten, dann würde die Schweiz wesentlich besser da stehen. Ich wünsche der Firma BUCHI, dass sie weiter floriert und dass sie weiter wirtschaftet, wie sie es bisher gemacht hat!


Herr Professor Richard R. Ernst, ich möchte mich herzlich bei Ihnen für dieses Gespräch bedanken! Ich bin sehr beeindruckt  von Ihnen und Ihren Antworten und es hat mich ausserordentlich gefreut, Sie zu Gast zu haben!

Besten Dank für das Interview!



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letzte Änderung: 15.September 2010
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